Die Sprache

„Spreche ich Chinesisch?!“ Noch heute wird diese Sprache, die richtig ausgedrückt ''Mandarin'' heißt, als Vergleich herangezogen, wenn man ausdrücken möchte, dass man sich unverstanden fühlt. Woran liegt es, dass sie uns so fremd erscheint?
Wahrscheinlich muss man bei dieser Frage tief graben, um so auf die enormen Unterschiede der linguistischen Wurzeln zu stoßen.

Wer Disziplin, Ausdauer und Spaß an Herausforderungen zu seinen Eigenschaften zählt, wird mit der Möglichkeit ein chinesisch ausgerichtetes Studium aufnehmen zu können, belohnt. Um den Sprachstand eines Auslandsstudenten zu prüfen, wird ein standardisierter Test durchgeführt, der sich HSK (Hanyu Shuiping Kaoshi) nennt. In dieser Prüfung werden, je nach Leistung, Punkte vergeben, die variierend nach Fachrichtung Voraussetzung für einen chinesischsprachigen Studiengang sind.

Ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“, kann auch das Studium selbst zum Erwerb der Sprache führen. Ein Sprachstudium in China findet großen Zuspruch unter internationalen Studenten.

Wer die Angebote eines englischsprachigen Studiums nicht annehmen möchte, hat folgende Möglichkeiten, sich Chinesisch anzueignen.


Der glückliche Weg
Wurde die Sprache schon erlernt, da z.B. ein Familienmitglied aus China oder aus einem chinesisch sprechenden Gebiet stammt, können diese Kenntnisse unter Umständen ausreichen, um einen Sprachtest bei den Aufnahmeprüfungen an chinesischen Universitäten zu bestehen.

Vorteil: Geringer oder sogar kein Kostenaufwand
Nachteil: -/-

Der lange Weg
Ein Sprachstudium an einer Sprachschule oder einer Universität in China ist nach wie vor die sicherste Variante, sich die Sprache anzueignen. Leider ist diese Option auch mit sehr hohem finanziellem und zeitlichem Aufwand verknüpft. Man geht im Allgemeinen von 18 bis 24 Monaten intensiven Studiums aus, bis man sich im Alltag frei bewegen kann.

Vorteil: Die beste Möglichkeit, sich die chinesische Sprache anzueignen.
Nachteil: Hoher Zeit- und Kostenaufwand. Zudem sollte man auch hier nicht komplett auf Vorkenntnisse verzichten.

Der schnelle Weg
Alternativmöglichkeiten bieten auch diverse Universitäten, Volkshochschulen und private Sprachschulen. Sie vereinfachen einen Einstieg in einen Sprachkurs vor Ort. Es gibt in China unzählige Sprachschulen und Sprachkurse auf allen Niveaus. Auch die Preise variieren.

Vorteil: Das Angebot von Sprachschulen ist groß, dies erlaubt, wählerisch zu sein.
Nachteil: Wichtig ist leider auch hier, genug Zeit einzuplanen, da ein halbes Jahr Sprachunterricht auf keinen Fall ausreicht, um einem eventuellen Studium in chinesischer Sprache folgen zu können.



Auch für englischsprachige Studiengänge muss man genügend Sprachkenntnisse vorweisen können. Zertifikate wie der TOEFL oder der IELTS werden international anerkannt. Tipp: Eine besonders effiziente und spannende Art sich auf einen Sprachtest vorzubereiten, bietet ein zweimonatiger Sprachkurs in den USA. Mehr dazu hier.

Weitere Informationen dazu, was Sprachzertifikate sind und welche Sprachniveaus unterschieden werden können, bietet diese Webseite.

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